02.03.2018: Pkw-Brand entwickelt sich zum aufwändigen Einsatz

Heute wurden wir gegen 20.00 Uhr zu einem Pkw Brand  mit Alarmstichwort „Feuer, klein“ alarmiert.

Ein Einsatz, der es in vielerlei Hinsicht in sich hatte: Schon die genaue Adresse der Einsatzstelle war beim Ausrücken unklar. Nachdem wir die Einsatzstelle erreicht hatten, fanden wir nicht nur einem brennenden Pkw vor, sondern standen in einem Hinterhof einem Pkw im Vollbrand mit Brandausbreitung auf Gebäudeteile gegenüber. Aufgrund der winterlichen -10 Grad Celsius mussten wir dann noch Schwierigkeiten beim Aufbau der Wasserversorgung und Glatteis an der Einsatzstelle überwinden.

Nachrückende Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie unsere Nachbarwehren Waggum und Hondelage haben und bei der Bewältigung dieses Einsatzes unterstützt.

Insgesamt haben mehrere Trupps unter Atemschutz 2 Rohre vorgenommen, einen ausgebrannten Pkw versetzen müssen, um an einen zweiten ebenfalls brennenden Pkw in einer Garage heran zu kommen. Es entstand erheblicher materieller und immaterieller Schaden. Jedoch konnten alle Kräfte gemeinsam noch Schlimmeres verhindern.

Siehe dazu auch den Artikel auf Regional Braunschweig:

Autobrand breitete sich aus – Oldtimer vollständig zerstört

18.01.2018: Im Einsatz dank Sturmtief „Friederike“

Das am 18.01.2018 über Deutschland ziehende Sturmtief „Friederike“ ist am Nachmittag auch über Braunschweig gezogen und hat auch die Ortsfeuerwehr Bevenrode beschäftigt.

Wir sind zu drei Einsätzen mit umgestürzten Bäumen in Bevenrode, Dibbesdorf und der Innenstadt in der Nähe der Celler Straße gerufen worden. Mit insgesamt zehn Kameradinnen und Kameraden aufgeteilt auf unser Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz TSF-W) und unserem Mannschaftstransportfahrzeug (kurz MTF) haben wir diese Einsätze erledigt.

Nach einer Stärkung bei der Hauptwache der Berufsfeuerwehr konnten wir nach insgesamt 3,5 Stunden Einsatzzeit wieder in unser Feuerwehrhaus zurück fahren.

15.12.2017 Einsatz mit dem Fachzug 80: Ölspur, 2,5 Tonnen Bindemittel ausgebracht

Ein technicher Defekt bescherte uns rund 6 Stunden Einsatzzeit im Rahmen des Fachzuges 80 (Personlreserve Nord).

Eine Kehrmaschine hatte Hydrauliköl verloren und eine großflächige Ölspur in der Innenstadt verursacht.

Mit den anderen Ortsfeuerwehren des Fachzuges 80 haben wir gemeinsam insgesamt 2,5 Tonnen Ölbindemittel ausgebracht und eingearbeitet. Aufgrund des Kopfsteinpflasters, der Art des ausgetretenen Öles und weil parallel noch ein weiterer Ölspureinsatz abzuarbeiten war, mussten wir das Bindemittel von Hand ausbringen und ebenso manuell mit Besen einabeiten.

Links zu Presseartikeln:

Hydrauliköl verloren – Feuerwehr streute 2.500 Kilo Bindemittel

https://www.news38.de/braunschweig/article212863575/Kehrmaschine-ist-schuld-Feuerwehr-muss-ran.html?ref=sec

 

05.10.17: Sieben Stunden im Einsatz dank „Xavier“

Das Sturmtief Xavier hat in Braunschweig am 05.10.2017 in den frühen Nachmittgasstunden seine Spuren hinterlassen. Zusammen mit allen anderen Ortsfeuerwehren der Stadt Braunschweig sowie vielen weiteren Kräften waren auch wir 7 Stunden lang im Stadtgebiet von Braunschweig im Einsatz:

Einsatz in der Beethovenstraße
Unterstützung durch eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr in Kralenride

Links mit weiteren Informationen:

Sturmschäden überall: Xavier hat die Region erreicht

Passantin rettet sich im letzten Moment – Hagenmarkt verwüstet

Sturmtief Xavier sorgte für rund 250 Einsätze

https://www.news38.de/article212152443/400-Einsaetze-Feuerwehr-dankt-den-Rettungskraeften.html?ref=sec

https://www.news38.de/article212147771/Sturmtief-Xavier-hinterlaesst-Spur-der-Verwuestung.html?ref=sec

 

 

Update: Hochwassereinsatz 25.07.-28.07.2017

Wir haben im Rahmen der Hochwasser Situation in drei Nächten und an einem Vormittag ca. 25 Einsatzstunden abgeleistet.

Der Hauptteil der Stunden waren wir in den drei Nächten mit dem Füllen von Sandsäcken im Rahmen des Fachzuges 80 beschäftigt.

25.07.-28.07.2017 Gut Steinhof

Die Fahrzeuge des Fachzuges 80 Auf dem Gelände der Stadtentwässerung Gut Steinhof
Füllen und Zunähen der Sandsäcke im Akkord in der Halle der Stadtentwässerung
Verlasten auf Paletten …
… sorgfältig gestapelt.
Bereit zur Abholung: Je nach Sandfeuchtigkeit 50-70 Säcke pro Palette mit einem Palettengewicht von jeweils ca. einer Tonne!

26.07.2017 in Bevenrode

Voller Beberbach

Erstmaßnahmen mit vor Ort vorgefundenen Materialien …
… bis zum Eintreffen der nachgeforderten Sandsäcke.

 

Hochwassereinsatz (25.07/26.07.17)


(Hier noch frisch vor dem Füllen der Sandsäcke)

Auch wir waren im Hochwassereinsatz!

Am 25.07.17 gegen 19.00 Uhr wurden wir im Rahmen des Fachzuges 80 zum Klärwerk Gut Steinhof alarmiert.

Dort haben wir mit vielen anderen Kameradinnen und Kameraden Sandsäcke gefüllt.

Nachts um 02.00 Uhr waren wir dann zurück in Bevenrode.

Nach knapp 4 Stunden Schlaf wurden wir am 26.07. um kurz nach 06.00 Uhr erneut alarmiert. Einsatzstellen waren 2 Keller in Bevenrode sowie eine Garage, in die Wasser aus dem randvollen Beberbach lief.

Schließlich ging es noch zur Ebertallee /Mittelriede, wo wir aber nicht eingesetzt wurden.

Einsatzende war dann mittags gegen 12.00 Uhr.

Unser persönliches Highlight waren die frischen Brötchen und der Kaffee, die wir von den Anwohnern bekommen haben. Danke!!! (Hilft tatsächlich gegen Muskelkater und Schlafmangel;) )

Jahreswechsel für die Feuerwehr Bevenrode

Zum Wechsel in das Jahr 2016 wurden wir um 00:30 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand im Schulweg alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine Silvesterrakete im Dach des Hauses verfangen hatte. Mit Hilfe einer Drehleiter von der Berufsfeuerwehr konnte zum Glück kein Feuer festgestellt werden, sodass wir wieder einrücken konnten.

In derselben Nacht wurden wir um 06:57 Uhr zu einem brennenden Mülleimer an der Bushaltestelle „Am Meerbusch“ alarmiert. Nachdem wir dort eintrafen, war dieser aber fast komplett verbrannt. Auch hier konnten wir dann nach dem Ablöschen der Überreste wieder einrücken. altestelle „Am Meerbusch“ alarmiert. Nachdem wir dort eintrafen, war dieser aber fast komplett verbrannt. Auch hier konnten wir dann nach dem Ablöschen der Überreste wieder einrücken

Intensives Wochenende für die Feuerwehr Bevenrode

Am 04.07 und am 05.07. wurde unsere Feuerwehr ordentlich gefordert.  Zuerst wurden wir am Samstagabend zur Unterstützung der Feuerwehr Waggum mit dem Stichwort „Wasser im Keller“ alarmiert. Hierbei ist das Wasser aus dem Erdgeschoss bis in den ca. 80m² großen Keller geflossen.

Am Sonntag nahmen wir an der jährlichen Radtour des ADFC, die im Rahmen der Braunschweiger Fahrradtage stattfindet, teil. Während dieser Veranstaltung war unser Feuerwehrhaus eine der acht Info-Stationen auf dem rund 40 Kilometer langen Rundkurs über die Dörfer im Nordosten Braunschweigs.

Sonntagabend wurden wir um 19:53 Uhr aufgrund des Sturmes alarmiert. In den folgenden knapp sechs Stunden hatten wir verschiedene Einsatzstellen mit umgestürzten oder herabgefallenen Ästen abzuarbeiten und dieses zu beseitigen.

Wieder Brandstiftung in Bevenrode?

Am 20.01 wurden unsere Kameraden nachts um 01:42 Uhr zu einem Brand „auf dem Stiege“ an der Bechtsbütteler Straße gerufen. Auf dem Hinterhof bzw. privaten Stellplatz hinter dem Kiosk standen ein Wohnmobil sowie ein PKW in Flammen. Ein drittes, dort abgestelltes Fahrzeug konnte durch das rasche Vorgehen unserer Kameraden noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich heraus gebracht werden. An dem Fahrzeug entstanden nur geringe Schäden, während sowohl das Wohnmobil als auch der nebenstehende PKW komplett ausbrannten (s. Bild). Die ausrückenden Kräfte der Berufsfeuerwehr unterstützten unsere Kameraden bei den Löscharbeiten. So konnte der Brand nach einer Dreiviertelstunde vollständig gelöscht werden und unsere Kameraden nach kurzen Aufräumarbeiten wieder ins Gerätehaus einrücken. Als Brandursache konnte Brandstiftung als auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt jedoch wegen Brandstiftung (BZ berichtete). Ergebnisse der Ermittlungen liegen uns jedoch nicht vor. Nachdem im Dezember vergangenen Jahres mehrfach Kunststoff-Container in Brand gesteckt wurden, wirft die aktuelle Entwicklung Fragen nach einer Serie von Brandstiftungen auf.

Einsätze im Mai und Juni

Am Freitag, den 24.05. rückten Kameraden unserer Wehr im Rahmen des Fachzug 80 in die Gartenstadt aus. Auf dem Gelände der Grundschule Achtermannstraße kam es an diesem Tag zu einem tätlichen Übergriff auf ein elfjähriges Mädchen (BZ hat berichtet). Da ein Großteil der Bereitschaftspolizei an diesem Tag für die Sicherung bei Fußballspielen eingesetzt war, unterstützte die freiwillige Feuerwehr hier beim Auffinden einer mutmaßlichen Tatwaffe. Dieser Einsatz war für alle Beteiligten eine völlig neue Erfahrung.

Am Sonntag, den 26.05. führte der Beberbach nach anhaltendem Regen Hochwasser, mehrere Keller bzw. Grundstücksflächen waren mit Wasser vollgelaufen und die Hondelager Straße wurde durch abfließendes Regenwasser überspült und musste gesperrt werden. Folglich rückte unsere Wehr an diesem Tag gleich zu mehreren Einsätzen aus.

Auch die folgende Woche stand im Zeichen des Hochwassers in Braunschweig. Nachdem am Montag, den 27.05. auf dem Gelände des Klärwerk Steinhof Sandsäcke gefüllt wurden spitzte sich die Lage in Braunschweig zunehmend zu, sodass unsere Kameraden bereits am Freitag an Einsatzstellen in Kralenriede, Lehndorf sowie an der Uferstraße zur Schadensbegrenzung in einer Kleingartenanlage eingesetzt waren.

Anhaltender mäßiger Regen in der Südosthälfte Deutschlands und großen Teilen der Tschechischen Republik zog Anfang Juni steigende Pegel an Donau und Elbe nach sich. Als offenbar wurde, dass unsere Partnerstadt Magdeburg vom Hochwasser betroffen sein würde, wurden am Dienstag, 04.06. Kräfte der Feuerwehr Braunschweig zur Unterstützung angefordert, nachdem dort bereits tags zuvor Katastrophenalarm ausgerufen wurde. Sechs Mitglieder unserer Wehr nahmen im Rahmen des Fachzug 80 am Hochwasser-Einsatz in Magdeburg teil. Auf dem Gelände eines Kieswerkes in der Nähe des Barleber Sees wurden im Schichtbetrieb Sandsäcke gefüllt (s. Bild). Die Helfer aus Braunschweig waren zusammen mit anderen Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet an der Sicherung des Magdeburger Industriehafens beteiligt.

Gerade aus Magdeburg zurückgekehrt, erreichte unsere Kameraden am Donnerstag, den 06.06. die nächste schlechte Nachricht. Bei Sondierungsarbeiten wurden auf der Fläche des geplanten Bevenroder Neubaugebiet mehrere Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg ausfindig gemacht. Da aufgrund der Lage der Bombenkörper sowie weiterer latenter Verdachtsfälle rascher Handlungsbedarf bestand, wurde eine Evakuierung für Freitag festgelegt. Als am Folgetag die Planung der Evakuierung nahezu abgeschlossen war und sich die ersten unserer Kameraden zur Evakuierungsmaßnahme am Gerätehaus einfanden, erreichte uns die Meldung des Sprengmeisters, dass es sich bei den Blindgängern lediglich um Brandbomben gehandelt habe und eine Evakuierung nicht mehr nötig sei. Unser Einsatz war damit beendet.